Mein erster Marathon - Erfahrungsbericht

Jedes Jahr, eine Woche nach dem Ende der Wiesn, findet in München der Marathon-Lauf statt. Da in der Vergangenheit immer mehr Prominente Ihre Teilnahme daran medienwirksam vermarktet haben, ist meine Neugierde für diese köperliche und phsychische Herausforderung ebenfalls gestiegen.
Ein paar Wochen vor dem 11.10.2009 entschloss ich mich nun, dieses Jahr an den Start zu gehen und begann mit dem Training. Da ich jedoch nicht der leidenschaftliche Jogger bin beschränkte sich die Vorbereitung auf ca. 1-2 Mal je Woche ca. 10 km joggen. Jedoch war ich zusätzlich noch regelmäßig mit dem MTB oder Rennrad unterwegs. Die 2 Wochen Oktoberfest allerdings störten intensiv mein Vorhaben, denn als bekennender Wiesn-Fan war ich wieder 7 Mal dabei gewesen.
Die Vorbereitung war deshalb alles andere als optimal, trotzdem war ich mental felsenfest von dem Gelingen dieses Experiments überzeugt.
Die Äußeren Bedingungen am Veranstaltungstag waren super. Der sonnige Tag lockte deshalb ca. 60.000 begeisterte Zuschauer sowie etwa 6.500 Teilnehmer auf die Strecke. Da ich noch keine Erfahrungen mit Läufen über 20km hatte, war mein Richtwert 5 min je km. Die ersten 30 km vergingen auch wie im Flug ohne dass ich irgend etwas störendes gespürt hätte. Bei km 25 machte ich leider den Anfängerfehler mir ein Gel zu gönnen, was ich vorher bei Laufen nie getestet hatte und dass mir die letzten 10 km leider heftige Magenschmerzen bereitete. Hinzu kamen ab km 35 Krämpfe in den Oberschenkel, da die Muskeln stark verhärtet waren. Ich musste mich also km für km neu motivieren und kräftig die Zähne zusammen beisen. Schliesslich rettete ich mich überglücklich nach 3 h 33 min über die Ziellinie im Olympia-Stadion. Diese körperliche Grenzerfahrung hat mir jedoch gezeigt, was man bei entsprechender Motivation alles körperlich in der Lage ist zu leisten.
Durch die positiven Erfahrungen bei der ersten Teilnahme habe ich jetzt Blut geleckt, so dass es garantiert nicht mein letzter Marathon gewesen sein wird.

Folgende Dinge haben mir im Vorfeld dabei geholfen:
- Athlas-Korrektur (09/2008): danach konnte ich erst beschwerdefrei längere Läufe unternehmen
- Entschlackung mit Basensalz: hilft dem Körper schneller zu regenerieren und beugt Muskelkater vor
- das “Morgenstund“-Powermüsli als optimales Frühstück (leicht verdaulich und liefert langanhaltende Energie)
- direkt vor und während dem Lauf das optimale Eiweiss “MAP” und stärkste Antioxidans “Active-H“, damit die Muskeln auch mitspielen und die Übersäuerung hinausgezögert wird

Muenchen Marathon 2009

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2 Reaktionen zu “Mein erster Marathon - Erfahrungsbericht”

  1. Artur

    Das ist eine super Zeit, vor allem für den ersten Marathon. Allerdings versteh ich den zweiten Absatz nicht. Du schreibst, du hättest dich nur ein paar Wochen vor dem Marathon für diesen entschieden. Hast aber schon dafor angefangen zu trainieren bzw. hast schon längere Zeit Lauftraining gehabt, bevor du dich für den Marathon entschieden hast?
    Werde dieses Jahr am Salzburger Marathon teilnehmen und beginne jetzt mein Training. Hoffe, dass ich mich trotz des Wehrdienstes gut darauf vorbereiten kann.
    Vielleicht nimmst du ja teil. Falls ja, dann wünsch ich neben kameradschaftlichen Grüßen viel Glück und gutes Gelingen.

  2. Harti

    @Arthur:
    Meine reine Vorbereitungszeit betrug nur ein paar Wochen, in denen ich ca. 2 - 3 Mal meine 10km Runde gelaufen bin. Allerdings habe ich durch andere sportliche Aktivitäten (Biken, Fussball, Fitness…) eine gute Grundlagen-Fitness.
    Viel Spass beim Salzburger Marathon! Ich werde mich erst einmal anderen sportlichen Herausforderungen widmen (100km Wanderung in 24h, Watzmannüberschreitung …) und entscheide spontan wann der nächste Marathon fällig ist :)

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