Archiv der Kategorie ‘Sport‘

Bayerische BodyBuilding Meisterschaft 2010

Freitag, den 30. April 2010

Ende April fand in Bad Abbach die Bayer. Meisterschaft im BB statt. Da mich das Thema Fitness sehr interessiert und ich mir solch einen Wettkampf schon immer einmal ansehen wollte bot sich der kleine Ausflug bestens an. Der Veranstaltung wirkte zwar durch seine fehlerhafte Technik/ Sound nicht gerade professionell aber die Athleten waren da doch alle besser vorbereitet und durchtrainiert.

Ich möchte zwar kein Urteil über gesundheitlichen Risiken des Sport abgeben oder wie “sauber” dieser Sport ist. Aber beeindruckend sind diese Muskelberge allemal, vor allem wenn man nur wenige Meter entfernt ist.

Siegerehrung in der Klasse Männer V

Weitere Bilder zu diesem Event: http://bilder.rich-and-healthy.de

Mein erster Marathon - Erfahrungsbericht

Dienstag, den 20. Oktober 2009

Jedes Jahr, eine Woche nach dem Ende der Wiesn, findet in München der Marathon-Lauf statt. Da in der Vergangenheit immer mehr Prominente Ihre Teilnahme daran medienwirksam vermarktet haben, ist meine Neugierde für diese köperliche und phsychische Herausforderung ebenfalls gestiegen.
Ein paar Wochen vor dem 11.10.2009 entschloss ich mich nun, dieses Jahr an den Start zu gehen und begann mit dem Training. Da ich jedoch nicht der leidenschaftliche Jogger bin beschränkte sich die Vorbereitung auf ca. 1-2 Mal je Woche ca. 10 km joggen. Jedoch war ich zusätzlich noch regelmäßig mit dem MTB oder Rennrad unterwegs. Die 2 Wochen Oktoberfest allerdings störten intensiv mein Vorhaben, denn als bekennender Wiesn-Fan war ich wieder 7 Mal dabei gewesen.
Die Vorbereitung war deshalb alles andere als optimal, trotzdem war ich mental felsenfest von dem Gelingen dieses Experiments überzeugt.
Die Äußeren Bedingungen am Veranstaltungstag waren super. Der sonnige Tag lockte deshalb ca. 60.000 begeisterte Zuschauer sowie etwa 6.500 Teilnehmer auf die Strecke. Da ich noch keine Erfahrungen mit Läufen über 20km hatte, war mein Richtwert 5 min je km. Die ersten 30 km vergingen auch wie im Flug ohne dass ich irgend etwas störendes gespürt hätte. Bei km 25 machte ich leider den Anfängerfehler mir ein Gel zu gönnen, was ich vorher bei Laufen nie getestet hatte und dass mir die letzten 10 km leider heftige Magenschmerzen bereitete. Hinzu kamen ab km 35 Krämpfe in den Oberschenkel, da die Muskeln stark verhärtet waren. Ich musste mich also km für km neu motivieren und kräftig die Zähne zusammen beisen. Schliesslich rettete ich mich überglücklich nach 3 h 33 min über die Ziellinie im Olympia-Stadion. Diese körperliche Grenzerfahrung hat mir jedoch gezeigt, was man bei entsprechender Motivation alles körperlich in der Lage ist zu leisten.
Durch die positiven Erfahrungen bei der ersten Teilnahme habe ich jetzt Blut geleckt, so dass es garantiert nicht mein letzter Marathon gewesen sein wird.

Folgende Dinge haben mir im Vorfeld dabei geholfen:
- Athlas-Korrektur (09/2008): danach konnte ich erst beschwerdefrei längere Läufe unternehmen
- Entschlackung mit Basensalz: hilft dem Körper schneller zu regenerieren und beugt Muskelkater vor
- das “Morgenstund“-Powermüsli als optimales Frühstück (leicht verdaulich und liefert langanhaltende Energie)
- direkt vor und während dem Lauf das optimale Eiweiss “MAP” und stärkste Antioxidans “Active-H“, damit die Muskeln auch mitspielen und die Übersäuerung hinausgezögert wird

Muenchen Marathon 2009

Muskelbündelriss

Montag, den 2. Februar 2009

Es waren gerade 2 Tage vom 4 tägigen Ski-Urlaub verstrichen, da machte sich bei mir in der linken Wade, kurz unterhalb der Kniekehle, ein stechender Schmerz bemerkbar. Da es nach 2 Tagen nicht besser sondern immer schlimmer wurde und Treppen steigen zur richtigen Qual wurde, habe ich mir eine Termin beim Sportarzt Dr. Beyerlein geben lassen. Er verwies mich dann gleich zur Kernspin-Tomographie (MRT). Diese brachte dann zu Tage, dass ich noch einmal Glück im Unglück hatte. Die Diagnose war ein Muskelbündelriss in der Wade, durch den ich dann vom Arzt aus mein Bein 3 Wochen lang nicht belasten durfte. Während dieser Zeit nahm ich regelmäßig MAP ein (patentiertes Eiweiß), so dass der Heilungsverlauf stark verkürzt werden konnte. Nach etwa 1 Woche hatte ich keine Schmerzen mehr und nach ca. 3 Wochen stand ich bei Kaiser-Wetter in Saalbach bereits wieder auf den Skiern und absolvierte dort 12.000 Höhenmeter!
Wie ich mir die Verletzung zugezogen haben kann, weis ich nicht genau, da es keinen Sturz gab. Allerdings hatte ich mich früh ab und zu im kalten Zustand in der Skiausrüstung extrem gedehnt, was es eventuell verursacht haben könnte.

Muskelbündelriss in der Wade Muskelbündelriss in der Wade

“Langgrüner Skibären” on Tour

Donnerstag, den 15. Januar 2009

Mitte Januar war es wieder einmal soweit. Ein ganzer Bus mit Skifahrern, die aus dem Thüringischen Langgrün und Umgebung stammen, machte sich nun im 9. Jahr hintereinander auf den Weg nach Südtirol. Als Erkennungszeichen dient uns seit einigen Jahren eine leuchtgrüne Mütze, in die “Langgrüner Skibären” eingestickt ist Obwohl die größten Partyzeiten dieser Gruppe wohl schon etwas her sind, hatten wir trotzdem viel Spass auf der Piste und der Apre-Ski kam auch nicht zu kurz. Der “Wilde Kaiser” wurde diesmal auf dem Hinweg angefahren, die restlichen 3 Tage in den Dolomiten waren wir auf der “Plose”, “Alta Badia” und dem Kronplatz. Auf die 10. Auflage dieses Events bin ich schon gespannt.
Busfahrt nach dem Apre-Ski

Olympia 2008 - ein kleiner Rückblick

Montag, den 1. September 2008

Die Olympischen Spiele in China sind jetzt schon ein paar Wochen vorbei. Von offizieller Seite - vom IOC verlautete - es waren die bisher besten Spiele aller Zeiten. Es wurde aber fast kein Wort über die Menschenrechstverletzungen in China sowie das stark eingeschränke Presserecht verloren.
Die Sportlichen Leistungen eines Usain Bolt (Sieger über 100m und 200m mit riesigem Vorsprung)  oder Michael Phelps (8 Goldmedallien im Schwimmen mit 7 neuen Weltrekorden)  sollten jedem normal denkenden Mensch mehr als zu denken geben. Viele Insider bezeichnen ja die Spiele deshalb scherzhaft als PHARMA-lympics, da es mittlerweise ohne leistungssteigernde Mittel nicht mehr möglich ist, in Kraft- und Kraftausdauer-Disziplinen in der Weltspitze mitzuhalten. Von allen Beteiligten, also von den Aktiven, den Trainern, den Funktionären, den Ärtzten und den Sponsoren wird das Thema Doping so gut es geht unter den Tisch gekehrt und streng verleugnet. Falls jemand aus diesen Reihen versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wird er rigoros von alles Seiten als Lügner, Verräter oder Netzbeschmutzer beschimpft oder sogar bedroht.
Wenn es wirklich interessiert, wie es in der Leichtathletik-Szene wirklich aussieht, sollte sich unbedingt das Spiegel-Interview durchlesen, bei dem der ehemalige Doping-Beschaffer Angel Herendia ausgepackt hat. Leider hat niemand wirklich Interesse daran, im Profi-Sport dem Thema Doping den Kampf anzusagen, denn es geht hier mittlerweise um Milliarden, die im Bereich Sponsoring und Fernsehübertragungsrechte verdient werden.