Urlaubstrip nach Kapstadt
Sonntag, den 23. November 2008Wie manchmal der Zufall so spielt, bekam ich davon Wind, dass eine gute Freundin mit dem Gedanken spielte, ihre kürzlich ausgewanderte Freundin in der Nähe von Kapstadt zu besuchen. Durch die Bedenken wegen der dort lauernden Gefahren legte sie allerdings ihr Vorhaben vorerst auf Eis. Da ich jedoch ein spontaner Mensch bin und mich dieses Land auch schon seit langem fasziniert hat nutze ich die Möglichkeit und bot mich als Reisebegleitung und Bodyguard an
Ende Oktober verliesen wir dann zu zweit das trübe Deutschland und machten uns für 12 Tage auf, Kapstadt und Umgebung zu erkunden. Schon beim Taxi-Transfer vom Flughafen zum Hotel lernten wir die Gastfreundschaft kennen, da der Fahrer uns von sich aus eine kleine (kostenfreie) Stadtrundfahrt gab, obwohl er dafür nichts extra verlangte. Die ersten Tage verbrachten wir direkt in Kapstadt (”Cape Town”). In dieser Zeit unternahmen wir sehr viel und lernten die Stadt und Umgebung richtig kennen: Was ich sehr empfehlen kann sind:
- die 2 Stadtrundfahrten mit der Red- und Blue-Line
- einen Besuch im Two-Oceans-Aquarium, des Hafens (”V&A Waterfront”), eine geführte Tour durch einen Township
- Wanderung auf den Tafelberg sowie den Sonnenuntergang auf den Signal Hill erleben
- Sonnen am Strand von “Camps Bay”
- eine Tour zum Südkap (”Cape Point”) und dabei einen Abstecher zum “Boulders Beach” um sich die Pinguine anzuschaun
- lecker einheimisch Essen zu gehen, z.b. Kudu, Springbock und Strauß
- eine kleinen Bummel über den “Green Market Square”, um nach günstigen Mitbringseln ausschau zu halten
Die letzten 3 Tage hatten wir das Vergnügen zu Gast bei Harald und Nadine (die ausgewanderte Freundin) in Sumerset West sein zu dürfen. Da wir perfekt betreut wurden und man Sumerset West wegen dem extrem hohen Millioärsanteil gut mit Starnberg vergleichen kann, kam es mir wie das Paradies auf Erden vor. Seitdem kann ich auch die Auswanderer besser verstehen, die in Deutschland alles zurücklassen um in südlicheren Ländern ihr Glück zu versuchen. Dieser Trip nach Süd-Afrika wird garantiert nicht der letzte gewesen sein, da ich mich in das Land verliebt habe.

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