Mein erster Marathon - Erfahrungsbericht
Dienstag, den 20. Oktober 2009Jedes Jahr, eine Woche nach dem Ende der Wiesn, findet in München der Marathon-Lauf statt. Da in der Vergangenheit immer mehr Prominente Ihre Teilnahme daran medienwirksam vermarktet haben, ist meine Neugierde für diese köperliche und phsychische Herausforderung ebenfalls gestiegen.
Ein paar Wochen vor dem 11.10.2009 entschloss ich mich nun, dieses Jahr an den Start zu gehen und begann mit dem Training. Da ich jedoch nicht der leidenschaftliche Jogger bin beschränkte sich die Vorbereitung auf ca. 1-2 Mal je Woche ca. 10 km joggen. Jedoch war ich zusätzlich noch regelmäßig mit dem MTB oder Rennrad unterwegs. Die 2 Wochen Oktoberfest allerdings störten intensiv mein Vorhaben, denn als bekennender Wiesn-Fan war ich wieder 7 Mal dabei gewesen.
Die Vorbereitung war deshalb alles andere als optimal, trotzdem war ich mental felsenfest von dem Gelingen dieses Experiments überzeugt.
Die Äußeren Bedingungen am Veranstaltungstag waren super. Der sonnige Tag lockte deshalb ca. 60.000 begeisterte Zuschauer sowie etwa 6.500 Teilnehmer auf die Strecke. Da ich noch keine Erfahrungen mit Läufen über 20km hatte, war mein Richtwert 5 min je km. Die ersten 30 km vergingen auch wie im Flug ohne dass ich irgend etwas störendes gespürt hätte. Bei km 25 machte ich leider den Anfängerfehler mir ein Gel zu gönnen, was ich vorher bei Laufen nie getestet hatte und dass mir die letzten 10 km leider heftige Magenschmerzen bereitete. Hinzu kamen ab km 35 Krämpfe in den Oberschenkel, da die Muskeln stark verhärtet waren. Ich musste mich also km für km neu motivieren und kräftig die Zähne zusammen beisen. Schliesslich rettete ich mich überglücklich nach 3 h 33 min über die Ziellinie im Olympia-Stadion. Diese körperliche Grenzerfahrung hat mir jedoch gezeigt, was man bei entsprechender Motivation alles körperlich in der Lage ist zu leisten.
Durch die positiven Erfahrungen bei der ersten Teilnahme habe ich jetzt Blut geleckt, so dass es garantiert nicht mein letzter Marathon gewesen sein wird.
Folgende Dinge haben mir im Vorfeld dabei geholfen:
- Athlas-Korrektur (09/2008): danach konnte ich erst beschwerdefrei längere Läufe unternehmen
- Entschlackung mit Basensalz: hilft dem Körper schneller zu regenerieren und beugt Muskelkater vor
- das “Morgenstund“-Powermüsli als optimales Frühstück (leicht verdaulich und liefert langanhaltende Energie)
- direkt vor und während dem Lauf das optimale Eiweiss “MAP” und stärkste Antioxidans “Active-H“, damit die Muskeln auch mitspielen und die Übersäuerung hinausgezögert wird