Mitte März erhielt ich schon wieder einen Anruf von einer freundlichen Bank-Mitarbeiterin der comdirect bank. Sie wollte wissen ob ich etwas mit zwei Online-Buchungen anfangen könnte, die mit meiner Visa-Karte getätig wurden. Es handelte sich um einen Gesamt-Betrag von ca. 1400 Euro. Nach dem EC-Karten Missbrauch ein halbes Jahr zuvor war dies also der 2. Betrugsdelikt mit gefälschten Kartendaten.
Zum Glück regelte meine Bank alles völlig reibungslos, so dass ich keinerlei Probleme damit hatte. Ich hoffe trotzdem dass sich in naher Zukunft in Sachen Sicherheit von bargeldlosen Transaktionen einiges verbessert, so dass dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben wird.
Es waren gerade 2 Tage vom 4 tägigen Ski-Urlaub verstrichen, da machte sich bei mir in der linken Wade, kurz unterhalb der Kniekehle, ein stechender Schmerz bemerkbar. Da es nach 2 Tagen nicht besser sondern immer schlimmer wurde und Treppen steigen zur richtigen Qual wurde, habe ich mir eine Termin beim Sportarzt Dr. Beyerlein geben lassen. Er verwies mich dann gleich zur Kernspin-Tomographie (MRT). Diese brachte dann zu Tage, dass ich noch einmal Glück im Unglück hatte. Die Diagnose war ein Muskelbündelriss in der Wade, durch den ich dann vom Arzt aus mein Bein 3 Wochen lang nicht belasten durfte. Während dieser Zeit nahm ich regelmäßig MAP ein (patentiertes Eiweiß), so dass der Heilungsverlauf stark verkürzt werden konnte. Nach etwa 1 Woche hatte ich keine Schmerzen mehr und nach ca. 3 Wochen stand ich bei Kaiser-Wetter in Saalbach bereits wieder auf den Skiern und absolvierte dort 12.000 Höhenmeter!
Wie ich mir die Verletzung zugezogen haben kann, weis ich nicht genau, da es keinen Sturz gab. Allerdings hatte ich mich früh ab und zu im kalten Zustand in der Skiausrüstung extrem gedehnt, was es eventuell verursacht haben könnte.
Mitte Januar war es wieder einmal soweit. Ein ganzer Bus mit Skifahrern, die aus dem Thüringischen Langgrün und Umgebung stammen, machte sich nun im 9. Jahr hintereinander auf den Weg nach Südtirol. Als Erkennungszeichen dient uns seit einigen Jahren eine leuchtgrüne Mütze, in die “Langgrüner Skibären” eingestickt ist Obwohl die größten Partyzeiten dieser Gruppe wohl schon etwas her sind, hatten wir trotzdem viel Spass auf der Piste und der Apre-Ski kam auch nicht zu kurz. Der “Wilde Kaiser” wurde diesmal auf dem Hinweg angefahren, die restlichen 3 Tage in den Dolomiten waren wir auf der “Plose”, “Alta Badia” und dem Kronplatz. Auf die 10. Auflage dieses Events bin ich schon gespannt.
Inzwischen ist der US-Wahlkampf um den 44. US-Präsidenten bereits Vergangenheit und der Mister “yes we can” mit bürgerlichem Namen >>Barack Obama<< genannt hat es als erster Schwarzer in der Geschichte der USA geschafft, diese Schlüssel-Position zu besetzen.
Der Bildungs-Sender Arte hat es sich nicht nehmen lassen, um an den scheidenden Präsidenten “George W Bush” zu erinnern und in einer Art Doku (Satire) sein Lebenswerk zu würdigen. Bei youtube.de ist die Doku “Beeing W.” bis vor kurzem vollständig zu sehen gewesen…
Wie manchmal der Zufall so spielt, bekam ich davon Wind, dass eine gute Freundin mit dem Gedanken spielte, ihre kürzlich ausgewanderte Freundin in der Nähe von Kapstadt zu besuchen. Durch die Bedenken wegen der dort lauernden Gefahren legte sie allerdings ihr Vorhaben vorerst auf Eis. Da ich jedoch ein spontaner Mensch bin und mich dieses Land auch schon seit langem fasziniert hat nutze ich die Möglichkeit und bot mich als Reisebegleitung und Bodyguard an
Ende Oktober verliesen wir dann zu zweit das trübe Deutschland und machten uns für 12 Tage auf, Kapstadt und Umgebung zu erkunden. Schon beim Taxi-Transfer vom Flughafen zum Hotel lernten wir die Gastfreundschaft kennen, da der Fahrer uns von sich aus eine kleine (kostenfreie) Stadtrundfahrt gab, obwohl er dafür nichts extra verlangte. Die ersten Tage verbrachten wir direkt in Kapstadt (”Cape Town”). In dieser Zeit unternahmen wir sehr viel und lernten die Stadt und Umgebung richtig kennen: Was ich sehr empfehlen kann sind: - die 2 Stadtrundfahrten mit der Red- und Blue-Line
- einen Besuch im Two-Oceans-Aquarium, des Hafens (”V&A Waterfront”), eine geführte Tour durch einen Township
- Wanderung auf den Tafelberg sowie den Sonnenuntergang auf den Signal Hill erleben
- Sonnen am Strand von “Camps Bay”
- eine Tour zum Südkap (”Cape Point”) und dabei einen Abstecher zum “Boulders Beach” um sich die Pinguine anzuschaun
- lecker einheimisch Essen zu gehen, z.b. Kudu, Springbock und Strauß
- eine kleinen Bummel über den “Green Market Square”, um nach günstigen Mitbringseln ausschau zu halten
Die letzten 3 Tage hatten wir das Vergnügen zu Gast bei Harald und Nadine (die ausgewanderte Freundin) in Sumerset West sein zu dürfen. Da wir perfekt betreut wurden und man Sumerset West wegen dem extrem hohen Millioärsanteil gut mit Starnberg vergleichen kann, kam es mir wie das Paradies auf Erden vor. Seitdem kann ich auch die Auswanderer besser verstehen, die in Deutschland alles zurücklassen um in südlicheren Ländern ihr Glück zu versuchen. Dieser Trip nach Süd-Afrika wird garantiert nicht der letzte gewesen sein, da ich mich in das Land verliebt habe.
In den besten Jahren seines Lebens. Gebührtiger Thüringer, der seit 4 Jahren in München lebt. Sportlich sehr interessiert und auch sonst für alles was Spass macht zu begeistern.